Archiv (2. Halbjahr 2003/ 04)

Friedel Zerhusen verabschiedet

Schulsport Event 2004

Unsere Schule - eine Großbaustelle

Besuch in Lohnes Patenstadt Mittelwalde

Berufeboerse am Gymnasium Lohne



Friedel Zerhusen verabschiedet

Mit dem Ablauf des Monats Juni ist Friedel Zerhusen, seit 1984 Hallen- und Platzwart am Lohner Gymnasium, in den Ruhestand getreten. In einer kleinen Feierstunde nach dem Beginn der Sommerferien würdigte OStD Engelbert Beckermann den Neu-Pensionär. Der Schulleiter charakterisierte den ausscheidenden Mitarbeiter zunächst als echten Lohner, den neben der Standorttreue – Geburt in Lohne, Schule und Ausbildung in Lohne, Tätigkeiten als Schlossermeister und Hausmeister in Lohne – auch Temperament und Lebensfreude auszeichneten. Vor allem aber im praktischen Anpacken bei der Lösung organisatorisch schwieriger Dinge habe der Pensionär sich Verdienste erworben. Ob es um das Schweißen von Stühlen in der Schule, die Einrichtung von Räumen im Bereich der neuen Technologien oder um viele Reparaturen in der Turnhalle gegangen sei, immer habe Friedel Zerhusen mit angepackt, auch wenn er dazu nicht direkt dienstlich verpflichtet gewesen sei.

Der Schulleiter lobte ferner die Volksverbundenheit, die dem ausscheidenden Hallenwart geholfen habe im Umgang mit den unterschiedlichsten Menschen, mit Schülern, Lehrern und Mitgliedern der verschiedenen Vereine. Beckermann konstatierte, dass mehr als die Hälfte der Arbeitszeit eines Hallenwarts der Umgang mit Menschen sei. Diesen Teil seiner Aufgaben habe Friedel Zerhusen souverän gemeistert. Vor allem in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr habe er oft in seiner Urlaubszeit Enormes geleistet. Abschließend könne er sagen, dass Friedel Zerhusen ein umsichtiger, aktiver und engagierter Hallenwart gewesen sei, der mehr als seine Pflicht getan habe. Er habe sich um das Lohner Gymnasium verdient gemacht. Er wünsche ihm für den Ruhestand Gesundheit, Gottes Segen und alles erdenklich Gute.

 
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Schulsport Event 2004

Am 1. Juli 2004 veranstalteten die Sportlehrer der Schule ein neuartiges Sportfest.
Die Schülerinnen und Schüler hatten einerseits die Möglichkeit, am Sportprogramm teilzunehmen, andererseits konnten sie die Angebote eines Rahmenprogramms nutzen.
Die Liste der Angebote des Sportprogramms wies eine große Vielfalt auf. Beach-Soccer, Beach-Volleyball, Flag Football, Inline Skating und ein Jonglier-Workshop waren ebenso vertreten wie Tauchen, Tae Bo, Wasserspringen und Schach.

 

 

 

 

 

 

In der Pausenhalle der Schule waren ca. 20 Spinning-Räder aufgebaut, auf denen Schülerinnen und Schüler unter der Anleitung eines "Profis" und unter lauter Begleitmusik im Rhythmus strampelten.Auch die klassischen Sportfest-Elemente wie Fußball und Laufen kamen nicht zu kurz. So erwarben einige Schülerinnen und Schüler Laufabzeichen, in dem sie bis zu zwei Stunden ununterbrochen auf der Aschenbahn Runden liefen.
Im Rahmenprogramm lernten viele Schüler das "Menschenkicker-Spiel" kennen.
Ganz mutige versuchten eine Kletterwand zu bezwingen, während auf dem Rasen Schülergruppen, die sich spontan bildeten, immer wieder daran scheiterten, einen Riesenball in der Luft zu halten.

 

 

 

 


Neu an dem Sport Event war auch das einheitliche Outfit der Schülerinnen und Schüler. Fast alle hatten von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, ein hellblaues T-Shirt zu erwerben. Diese Einkleide-Aktion wurde unterstützt von der Volksbank Lohne-Mühlen. Unterstützung bekamen die Organisatoren auch von Coca-Cola im Rahmen des Aktionsprojektes "1000 Schulen in Bewegung".
Das Wetter war bis zum Beginn der große Unsicherheitsfaktor. Doch es ging alles gut bis 11.45. Ein kräftiger Regenguss führte zur Einstellung der Aktivitäten auf dem Sportplatz. Die abschließende Siegerehrung musste in der Pausenhalle stattfinden.
Insgesamt konnten die Organisatoren der Fachgruppe Sport unter der Federführung von Ralf Overberg mit dem Verlauf dieser Veranstaltung sehr zufrieden sein.

 
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Unsere Schule - eine Großbaustelle

Endlich hat der Ausbau des Radweges vor dem Haupteingang des Gymnasiums begonnen, der den Schulweg für die Radfahrer wesentlich sicherer macht.

Fast zeitgleich wurde auch auf der gegenüber liegenden Seite der Schule eine Baustelle eingerichtet. Für die im Sommer zum Gymnasium kommenden 5. und 6. Klassen werden in einem Anbau in Richtung der Sporthalle 14 neue Räume geschaffen, die zum Schuljahr 2005/2006 bezugsfertig werden sollen. Im kommenden Schuljahr werden diese Schüler noch an Außenstellen in Dinklage und Lohne unterrichtet.

 
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Besuch in Lohnes Patenstadt Mittelwalde

In der Zeit vom 19. – 23. 5.2004 besuchte eine Lohner Gruppe von über 60 Personen die Patenstadt Mittelwalde. Auf Anregung des Heimatvereins machten sich über 40 Jugendliche und ihre Begleiter auf den Weg in die ehemalige Grafschaft Glatz. Schülerinnen und Schüler der Hauptschule, des Gymnasiums und Mitglieder der II. und III. B-Jugend des TUS Blauweiß Lohne verbrachten nach einer anstrengenden Anreise einige Tage in Miedzylesie, wie diese Stadt heute heißt.

Der mitreisende Bürgermeister der Stadt Lohne, Hans-Georg Niesel, hatte im Vorfeld erklärt, dass der Wunsch der polnischen Gemeinde, eine Partnerschaft mit Lohne einzugehen, überprüft werden sollte. Er plädierte dabei für ein Wachsen einer solchen Beziehung „von unten“, d.h., es sollte nicht von den Stadträten den Bürgern sozusagen auferlegt werden. Am Ende dieser Fahrt war er mit dem Verlauf der Fahrt sehr zufrieden und erklärte, dass dieses Ansatz durchaus eine Chance haben könnte. Möglicherweise sei mit dieser Reise der erste Schritt getan worden.

Die Lohner wurden von ihren Gästen, die einige Stunden auf sie hatten warten müssen, äußerst freundlich empfangen. Die polnischen Gastgeber des dortigen Gymnasiums – eine Mittelstufe bis zur Klasse 9 – hatten die Jugendlichen sehr schnell auf die Privatquartiere verteilt, während die Erwachsenen in einem Hotel untergebracht wurden. Am nächsten Morgen begann das Programm, das die Schule für Jugendliche und Erwachsene vorbereitet hatten. Während die Begleiter im Rathaus empfangen und vom Bürgermeister durch die Gemeinde geführt wurden , lernten die Jugendlichen den Ort in Begleitung ihrer polnischen Altersgenossen die Lohner Patenstadt näher kennen, ehe am frühen Nachmittag ein gemeinsames Mittagessen im Kulturhaus auf dem Programm stand.
Anschließend teilten sich die Gruppen . Die Theater-AG des Gymnasiums Lohne spielte in der Aula zusammen mit Schülerinnen und Schülern der polnischen Schule Szenen ohne Worte, die die Zuschauer nachvollziehen mussten. Dabei zeigte sich, dass diese Form der Begegnung allen großen Spaß machte und deutlich bei einigen die Reserviertheiten angesichts der doch vorhandenen Sprachprobleme abbaute.

 

 

 

 

Gleichzeitig fand eine neue Form des Fußballspiels statt. Denn in der ersten Halbzeit trafen die Lohner auf eine jüngere Mannschaft, in der zweiten auf die älteren Schüler Mittelwaldes. Das Gesamtresultat: 4:2 für Lohne war dabei offensichtlich weniger von Bedeutung. An den Abenden zogen sich die Gastschüler in die aufnehmenden Familien zurück. Doch schon bald sah man deutsche und polnische Jugendliche wieder in der Stadt, um gemeinsam den Abend zu verbringen.

Am Freitagmorgen besuchten alle gemeinsam die Glashütte in einem benachbarten Ort, wo sie bei einem Rundgang die Produktion und Veredlung von Bleikristallprodukten kennenlernen konnten.

Ein echter Höhepunkt stand nach dem gemeinsamen Mittagessen am Nachmittag an: der Aufstieg zur Kirche Maria Schnee, einer kleinen Bergkirche in ca. 900 m Höhe.
Dass beim Abstieg das bis dahin sonnige Wetter umschlug, störte niemanden.


Am Samstag machte man sich auf in das Zentrum der Region: Breslau, poln. Wroclaw. Bei der Führung, die von den beiden Deutschlehrern der Schule begleitet wurde, sahen die Gäste ein sehr schön hergerichtetes Zentrum, den Dom und das berühmte Panorama Raclawicka, ein Panoramagemälde , das nach einer wechselvollen über hundertjährigen Geschichte einem eigens dafür errichteten Gebäude seine Heimat gefunden hat. Es zeigt eine Schlacht während des polnischen Aufstandes gegen die Truppen des russischen Zaren.

Am Sonntag hieß es dann schon Abschiednehmen. In der überfüllten Aula der Schule betonten die Sprecher beider Seiten, dass diese Begegnung gelungen sei und die Gastgeber überreichten als Erinnerung an diese Tage den Lohner Vertretern der beteiligten Gruppen – Frau Hillmann (Hauptschule Lohne) , R. Eckhoff (Blauweiß Lohne) und E. Eckey (TheaterAG Gymnasium Lohne) Kristallpokale mit eingravierten Texten. Lohnes Bürgermeister Niesel , der für die Stadt Lohne ebenfalls einen Pokal erhielt, lud abschließend die polnischen Jugendlichen zu einen Gegenbesuch 2005 in Lohne ein. Einige ältere Jugendliche wollen jedoch nicht so lange warten. Sie kündigten an, privat im Herbst dieses Jahres wieder nach Miedzylesie fahren zu wollen.

 


 

Berufebörse am Gymnasium Lohne

Am Samstag, dem 20. März 2004, hatte das Gymnasium Lohne zu einer sogenannten „Berufebörse“ eingeladen. Diese Veranstaltung hatte die Schule in den letzten Jahren nicht mehr durchgeführt, da das Interesse der Schülerinnen und Schüler stark abgenommen hatte. Beim diesjährigen Versuch der Wiederbelebung hingegen war die Werbung in der Vorbereitungszeit gelungen und die Schüler konnten zwischen 43 Angeboten wählen. Als Ergänzung zu Betriebspraktika, BIZ-Besuchen, Bewerbertraining und Sprechstunden des Arbeitsamtes in der Schule hatte die Schulleitung vor allem Ehemalige angesprochen, die den aktuellen Klassen 11-13 in Kleingruppen ihre Berufe vorstellen sollten. Die Schülerinnen und Schüler hatten jeweils 3 Wahlmöglichkeiten unter den 43 Angeboten.

OStD Engelbert Beckermann wies in seiner Begrüßungsansprache darauf hin, dass 6 Angebote nicht wahrgenommen worden seien. Nicht erklären könne man sich z.B. , dass kein Interesse für den Beruf des Fluglotsen vorhanden gewesen sei. Auch die Hotelfachfrau, in früheren Jahren durchaus des öfteren gewählt, fand keine Interessenten. Oft gewählt worden seien in diesem Jahr Sprachheilkunde, Journalistik, Sonderschullehrer, Medizin, Jura und Betriebswirtschaft. Eindeutiger „Renner“ hingegen der Bereich Mediengestaltung und Medientechnik.


Der Schulleiter bedankte sich bei den Ehemaligen und den Vertretern der eingeladenen Institutionen ( Hochschule Vechta, Berufsakademie, Fachhochschule für Sozialwesen, Finanzamt , Bundeswehr und Polizei) und wünschte der Veranstaltung einen guten Verlauf. Nach der Überreichung der letzten Schulchronik an die Referenten lud Beckermann die Gäste zu einem Rundgang durch die Schule ein.