Niedersächsische
Schulinspektion

Bericht der Schulinspektion 2006

 

Schule:
Gymnasium
 
in Lohne

 

Schulnummer:
68822
Schulträger:
Landkreis Vechta
Anschrift des Schulträgers:
Ravensberger Str.20 49377 Vechta

 

Schulbesuch (Zeitrahmen): 09.10.-13.10.2006


Inspektionsteam:
 
Werner Manz (1. Inspektor), Dagmar Völkmann

Berichtsdatum: 17.01.2007

 

 
Inhalt
  0.
  1.
  2.
  3.
  4.
  5.
   
  6.
   

 


Vorwort

 

In Niedersachsen ist am 3. Mai 2005 in Bad Iburg die Niedersächsische Schulinspektion eingerichtet worden. Sie hat die Aufgabe, an allen Schulen des Landes regelmäßig Schulinspektionen durchzuführen. Die Schulen sollen dadurch wichtige Impulse für die weitere Schulentwicklung erhalten.

Für die Schulinspektionen gelten bestimmte Verfahrensgrundsätze, über die die Schulen im Vorfeld informiert werden.

Es werden speziell für diese Aufgabe qualifizierte Schulinspektorinnen und Schulinspektoren eingesetzt (Inspektionsteams). Sie bewerten die Arbeit der Schule anhand festgelegter Kriterien. Es gehört nicht zu ihren Aufgaben, die Schulen zu beraten. Die Schulinspektorinnen und Schulinspektoren haben keine dienstaufsichtlichen Befugnisse.

In einer Vorinformation wird jede Schule (Schulleitung, Kollegium und interessierte Schulöffentlichkeit) durch das Inspektionsteam über das Verfahren, die Bewertungskriterien und die eingesetzten Instrumente informiert. Dem Inspektionsteam werden vor dem Schulbesuch wichtige Schuldaten und -dokumente zur Verfügung gestellt.

Während des (in der Regel) 3-5-tägigen Schulbesuchs finden Unterrichtsbeobachtungen sowie strukturierte Gespräche des Inspektionsteams mit Vertreterinnen und Vertretern folgender Gruppen statt: Schulleitung; Lehrkräfte (inkl. Schulpersonalrat); Eltern; Schülerinnen und Schüler sowie nicht lehrende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – bei BBS auch mit Ausbildungspartnern. Darüber hinaus erfolgt ein Schulrundgang (ggf. unter Beteiligung des Schulträgers).

Am Ende des Schulbesuchs gibt das Inspektionsteam der Schulleitung und der Schulöffentlichkeit eine erste mündliche Rückmeldung. Die Schulinspektion bewertet nicht die einzelnen Lehrkräfte, sondern die Qualität der Schule und des Unterrichts an der Schule. Die Bewertungskriterien, die zugrunde liegen, sind aus dem Orientierungsrahmen Schulqualität in Niedersachsen (2003, Neufassung 2006) abgeleitet (vgl. www.mk.niedersachsen.de unter „Schulqualität“).

Schule und Schulträger erhalten einen schriftlichen Inspektionsbericht (zunächst als Entwurf), zu dem sie eine Stellungnahme abgeben können. Den endgültigen, von der Leitung des Inspektionsteams unterschriebenen Bericht leitet die Schulleiterin oder der Schulleiter an den Schulpersonalrat, den Schulelternrat und an den Schülerrat weiter und gibt ihn den Lehrkräften, der Schulfrauenbeauftragten sowie den übrigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Kenntnis. Der Schulträger und die Landesschulbehörde erhalten durch die Niedersächsische Schulinspektion gleichzeitig eine Kopie des Inspektionsberichtes.

Es ist Aufgabe der Schule, aus dem Bericht einen Maßnahmenplan zu entwickeln und umzusetzen.

 

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Erläuterungen zum Schulbesuch

Im Rahmen der im Vorwort beschriebenen Vorgehensweise der Niedersächsischen Schulinspektion besuchte das Inspektionsteam vom 09.10. bis zum 13.10.2006 die Schule.

In diesem Bericht werden die Ergebnisse der Schulinspektion beschrieben. Der Bericht legt dar, wie das Inspektionsteam die Qualität der Schule bewertet. Im Mittelpunkt steht die Qualität des Unterrichts an der Schule. Enthalten sind Qualitätsurteile zu insgesamt 16 Qualitätskriterien auf der Grundlage einer Bewertung von ca. 100 Teilkriterien (vgl. Anlage 1). Der Bericht benennt die besonderen Leistungen und Stärken der Schule, beschreibt aber auch Schwächen und Verbesserungsbereiche. Dabei werden die besonderen Ausgangs- und Rahmenbedingungen berücksichtigt. Ziel ist es, die Schule zur Festigung ihrer Stärken und zur Verbesserung der Qualität in bestimmten Bereichen im Rahmen einer schulintern abgestimmten Maßnahmeplanung anzuregen.

Über die Grundsätze und Rahmenbedingungen des Inspektionsbesuches wurde die Schulleitung zunächst schriftlich und mündlich informiert.

Am 04.09.2006 fand eine Vorinformation in der Schule statt, in der über den Ablauf des Schulbesuches und über die Bewertungskriterien (Unterrichtsbeobachtungsbogen, Qualitätsprofil mit den 16 Kriterien) informiert wurde.

Zur Vorbereitung des Inspektionsbesuches stellte die Schule den ausgefüllten Erhebungsbogen sowie weitere Schuldokumente zur Verfügung (vgl. Anlage 2).

Während der Schulinspektion fanden insgesamt 61 Unterrichtsbesuche statt (in der Regel 20 - 25-minütige Einsichtnahmen), es wurden rund 70% der Lehrkräfte im Unterricht besucht.

An den jeweiligen Gesprächen waren beteiligt: der Schulleiter und sein ständiger Vertreter 12 Lehrkräfte 10 Schülerinnen und Schüler 11 Eltern

7 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Am Schulrundgang waren für den Schulträger Frau Janssen und Herr Tauchert beteiligt.

Im folgenden Abschnitt 2 wird auf der Basis der genannten Informationsquellen zunächst die Ausgangssituation der Schule skizziert, anschließend (Abschnitt 3) werden Aussagen zum Schulgebäude und -gelände, zur Raumsituation und Ausstattung getroffen. Im Abschnitt 4 „Das Qualitätsprofil der Schule“ werden die einvernehmlich im Inspektionsteam abgestimmten Qualitätsurteile zu den 16 Kriterien in einer tabellarischen Übersicht aufgeführt. Eine ausführliche Auflistung der ca. 100 Teilkriterien ist als Anlage 1 beigefügt. Der Abschnitt 5 „Bewertung“ beschreibt die wesentlichen Stärken und Verbesserungsbereiche der Schule. Der Abschnitt 6 fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen.

Für die teilnehmende Schule war der Inspektionsbesuch eine besondere Herausforderung, die mit einem zusätzlichen organisatorischen Aufwand verbunden war.

Das Inspektionsteam hat in den Tagen des Schulbesuches eine offene und freundliche Atmosphäre vorgefunden. Dafür danken wir allen Beteiligten an dieser Stelle ausdrücklich.

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Ausgangssituation der Schule

Das Gymnasium Lohne wurde 1968 gegründet und ist somit das jüngste der drei staatlichen allgemein bildenden Gymnasien des Landkreises Vechta. Zwei katholische Privatschulen im 9 km entfernten Vechta sowie die Fachgymnasien Wirtschaft und Technik an den Berufsbildenden Schulen in Lohne kennzeichnen die Konkurrenzsituation im Einzugsbereich der Schule, zu dem die Städte Lohne und Dinklage sowie der Ortsteil Mühlen der Gemeinde Steinfeld gehören. Die Sozialstruktur in diesem Bereich kann als ländlich kleinstädtisch beschrieben werden. Wirtschaftlicher Motor der wachsenden Region sind jedoch die der landwirtschaftlichen Produktion angelagerten industriellen Verarbeitungsbetriebe sowie eine florierende Kunststoffindustrie. Das traditionell katholisch geprägte Milieu des Oldenburger Münsterlandes hat sich in vielen Elternhäusern noch erhalten (etwa zwei Drittel der Wohnbevölkerung sind katholisch). Nach Angaben der Schule ist bei den Schülerinnen und Schülern deutlich eine „Auflösung des Milieus“ zu beobachten, so dass sie sich in der Bildungsbeteiligung, ihren Fähigkeiten, Motiven und Interessen nur geringfügig vom Landesdurchschnitt unterscheiden.

Zurzeit besuchen im Einzugsbereich der Schule etwa 35% der Schülerinnen und Schüler nach Abschluss der 4. Klasse das Gymnasium (davon fahren etwa 20 – 25 zu den Privatgymnasien in Vechta). Der Anteil der Schülerinnen und Schüler aus Aussiedlerfamilien ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen (etwa 10% der Wohnbevölkerung). Die türkischen Schülerinnen und Schüler sind deutlich unterrepräsentiert (besonders die Jungen), obwohl ihr Anteil an der Wohnbevölkerung etwa 5% beträgt. Das Gymnasium Lohne ist seit etwa 10 Jahren 6-zügig und hatte am 1.9.2006 1420 Schülerinnen und Schüler (davon 775 weiblich). Die Klassenfrequenz ist in den Jahrgängen 5 und 6 mit 32,3 bzw. 31,2 relativ hoch. Der Fahrschüleranteil beträgt etwa 32%, der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache ist mit 0,4% sehr gering.

Ein weiteres Anwachsen der Schülerzahl wurde dadurch vermieden, dass ab dem Jahr 2003 die Schülerinnen und Schüler aus dem Ort Steinfeld dem Schulbezirk Damme zugewiesen wurden (ca. 25 Schülerinnen und Schüler pro Jahrgang). Entgegen dem bundesweiten Trend wird nach den Prognosen der Rückgang der Schülerzahlen im Oldenburger Münsterland erst mit den gegenwärtigen Vorschuljahrgängen einsetzen. In der Stadt Dinklage gab und gibt es Bestrebungen, ein eigenständiges Gymnasium zu errichten (zz. befinden sich 50 – 60 Schülerinnen und Schüler in den 5. Klassen am Gymnasium Lohne und den beiden Vechtaer Privatschulen).

Nahezu alle Schülerinnen und Schüler erreichen den Erweiterten Sekundarabschluss I. Die Wiederholerquote ist mit etwa 3% sehr gering. Innerhalb der Abschlüsse in der gymnasialen Oberstufe beträgt die Abiturientenquote etwa 84%. Zum 1.9.2006 verzeichnete die Schule 19 Zugänge (7 SI, 12 SII), die fast ausschließlich von der Realschule kommen. Andererseits haben 61 Schülerinnen und Schüler die Schule verlassen (10 aus den Jahrgängen 7/8, 28 aus den Jahrgängen 9/10 und 23 aus den Jahrgängen 11 – 13). Die Schule erklärt die stark angestiegene Zahl der Abgänge durch Übergänge in die beiden Fachgymnasien am Ort (u.a. Entfall der Verpflichtung zur 2. Fremdsprache ab Klasse 11).

Zurzeit unterrichten 87 Lehrerinnen und Lehrer an der Schule (55,2% weiblich, 28,1% teilzeitbeschäftigt, 1 Teilabordnung). Das Durchschnittsalter der Lehrkräfte beträgt 47,5 Jahre. Die Unterrichtsversorgung ist zum 1.9.2006 mit 97,7% angegeben. Weiterhin sind an der Schule 3 Sekretariatsangestellte, 2 Hausmeister, 1 Schulassistent sowie 2 „Hartz-IV-Kräfte“ tätig.

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Gebäude, Raumsituation und Ausstattung der Schule

Das Schulgebäude wurde 1968 als Neubau für ein vierzügiges Gymnasium von Klasse 5 bis13 am Stadtrand von Lohne auf einem großzügig angelegten Gelände mit altem Baumbestand errichtet. Gleichzeitig wurden der Schule vom Schulträger eine dreiteilige Sporthalle, eine Schwimmhalle, ein Sportplatz mit Aschenbahn sowie eine Aula mit 550 Plätzen zur Verfügung gestellt. Auf dem Außengelände befinden sich ausreichend Sitzgelegenheiten, ein „grünes Klassenzimmer“, ein Spielplatz für die „Kleinen“, ein Soccer-Feld und Tischtennisplatten. Eine Skulptur des Magdeburger Künstlers Roßdeutscher begrüßt am Eingang die Besucher. Gebäude und Gelände wirken insgesamt sehr gepflegt.

Nach dem Anstieg der Schülerzahlen und zwei Erweiterungsmaßnahmen mit 6 bzw. 14 Klassenräumen ist die Raumkapazität knapp ausreichend. Engpässe gibt es bei den 11. Klassen, im Bereich der Cafeteria und im Sanitärbereich des Verwaltungstraktes (hier hat der Schulträger bereits Abhilfe signalisiert, dies gilt auch für die Toiletten in den Treppenhäusern). Alle Unterrichtsräume sind mit OH-Projektoren ausgestattet, die Räume im Neubau auch mit Klassenschränken.

Die Ausstattung der Fachräume ist von unterschiedlicher Art und Qualität: Drei Fachräume Naturwissenschaften(BI, CH, PH) wurden nach modernen Gesichtspunkten eingerichtet und sind gut ausgestattet. Ein Chemieraum ist zu klein, dies gilt auch für den Vorbereitungsraum. In einem Biologieraum ist die Ausstattung veraltet. Die Physikausstattung ist insgesamt sehr gut, so dass auch Schülerversuche ab Klasse 5 möglich sind. Nachholbedarf besteht im Kunst- und Musikbereich. Die Ausstattung für den Sportunterricht ist z.T. überaltert.

Die Schule hat ein großes Lehrerzimmer (ca. 90 Plätze), ein kleines Lehrer- und Konferenzzimmer sowie einen Kombiraum, der sowohl von Lehrkräften als Arbeits- und Sammlungsraum genutzt als auch für Elterngespräche verwendet wird. Ein separates Elternsprechzimmer fehlt. Ein kleiner Werkraum wird von der Schule als Ausweichraum für das Fach Kunst und zum Bühnenbau für die Musical-AG verwendet. Für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe gibt es einen Aufenthaltsraum. Im Keller der Schule befindet sich ein Meditationsraum, der auch für den Religionsunterricht verwendet wird.

Die Ausstattung der Schule mit IuK-Techniken ist nach Einschätzung der Schule gut und wird noch weiter ausgebaut. 13 Unterrichts- und Fachräume sind mit PC ausgestattet. Daneben gibt es zwei gesonderte Computerräume mit insgesamt 30 Arbeitsplätzen. Alle Räume sind vernetzt, auch die schuleigene Bibliothek. Hier stehen mit Internetzugang 2 PC für die Verwaltung und 4 PC für Schülerinnen und Schüler in Pausen und Freistunden zur Verfügung.

Der Schulträger beteiligt sich an den Kosten für die Administration. Gesonderte Medienecken mit PC sind nicht vorhanden, zwei mobile Systeme stehen aber für den flexiblen Unterrichtseinsatz zur Verfügung. Für die Lehrkräfte gibt es zwei gesonderte Arbeitsräume, die insgesamt mit 6 vernetzten Computern ausgestattet sind. Die Schülerinnen und Schüler haben auch außerhalb des Unterrichts die Möglichkeit zur Computernutzung. Eine Benutzerordnung ist vorhanden. Alle erforderlichen speziellen Periphergeräte (Scanner, Digitalkamera, Videokamera, Beamer etc.) stehen der Schule ebenfalls zur Verfügung. Die Schulverwaltung ist mit 8 vernetzten internetfähigen Computern ausgestattet. Die Datenschutzauflagen werden von der Schule beachtet.

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Das Qualitätsprofil der Schule

Zunächst wird zusammenfassend beschrieben, wie die Schule auf der Grundlage der gesammelten Informationen und Daten beurteilt wird. Im Anschluss daran erfolgen die Erläuterungen und Begründungen.

Das Qualitätsprofil enthält Bewertungen zu 16 Qualitätskriterien, die sich auf insgesamt ca. 100 Teilkriterien (vgl. Anlage 1) beziehen. Die Bewertung erfolgt nach vier Beurteilungskategorien, die vorweg erläutert werden sollen:

4 stark Die Schule erfüllt alle oder nahezu alle Teilkriterien dieses Qualitätskriteriums optimal oder gut.
3 eher stark als schwach Die Schule weist bei diesem Qualitätskriterium mehr Stärken als Schwächen auf. Die Schule kann die Qualität einiger Teilkriterien noch weiter verbessern; die wichtigsten Teilkriterien werden erfüllt.
2 eher schwach als stark Die Schule weist bei diesem Qualitätskriterium mehr Schwächen als Stärken auf; die wesentlichen Teilkriterien sind noch verbesserungsfähig.
1 schwach Bei allen Teilkriterien des Qualitätskriteriums sind Verbesserungen erforderlich.

 

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Qualitätsprofil - kurz Bewertung

Qualitätskriterien Bewertungen
Bereich Ergebnisse zz. noch ohne Bewertung                                                                  
1 Ergebnisse und Erfolge der Schule: Die Schülerinnen und Schüler erreichen im Landesvergleich durchschnittliche oder gute Ergebnisse. 4 3 2 1
Bereich Lernen und Lehren Teilbereich: Lehr- und Lerninhalte                                                                  
2 Schuleigenes Curriculum: Die Schule verfügt über ein differenziertes schuleigenes Curriculum mit abgestimmten Zielen und Inhalten. 4 3 2 1
Teilbereich: Lehrerhandeln im Unterricht                                                                  
3 Zielorientierung und Strukturierung: Die Lehr- und Lernprozesse sind auf sinnvolle Ziele hin orientiert und klar strukturiert. 4 3 2 1
4 Stimmigkeit und Differenzierung: Der Unterricht ist didaktisch und methodisch stimmig und zeigt eine klare innere Differenzierung. 4 3 2 1
5 Unterstützung eines aktiven Lernprozesses: Die Lehrkräfte unterstützen im Unterricht einen aktiven Lernprozess der Schülerinnen und Schüler. 4 3 2 1
6 Pädagogisches Klima: Im Unterricht herrscht eine unterstützende Arbeitsatmosphäre. 4 3 2 1
Teilbereich: Leistungsbewertung                                                                  
7 Leistungsanforderungen und Leistungskontrollen: Die Schule arbeitet mit einem Konzept für Leistungsanforderungen und Leistungskontrollen. 4 3 2 1
Teilbereich: Schülerunterstützung                                                                  
8 Unterstützung der Schülerinnen und Schüler im Lernprozess: Die Schule unterstützt und fördert die Schülerinnen und Schüler im Lernprozess. 4 3 2 1
9 Schülerberatung und -betreuung: Die Schule hat ein Konzept zur (außerunterrichtlichen) Beratung und Betreuung der Schülerinnen und Schüler. 4 3 2 1
Bereich Schulkultur                                                                  
10 Schulklima und Schulleben: Die Schule sorgt für ein sicheres Schulklima und ein anregungsreiches Schulleben. 4 3 2 1
11 Eltern- und Schülerbeteiligung: Die Schule sorgt dafür, dass sich Schülerinnen und Schüler sowie Erziehungsberechtigte aktiv am Schulleben und an der Schulentwicklung beteiligen. 4 3 2 1
12 Kooperation mit anderen Schulen und externen Partnern: Die Schule kooperiert zielgerichtet mit anderen Schulen und externen Partnern. (GS, FöS: … mit vorschulischen Einrichtungen) 4 3 2 1
Bereich Schulmanagement                                                                  
13 Führungsverantwortung der Schulleitung: Die Schulleitung stärkt die Schulgemeinschaft und sichert die Qualitätsentwicklung der Schule. 4 3 2 1
14 Verwaltungs- und Ressourcenmanagement: Die Schule setzt das Personal und die materiellen Mittel zweckmäßig ein. 4 3 2 1
Bereich Lehrerprofessionalität                                                                  
15 Personalentwicklung und Förderung der Lehrerprofessionalität: Die Schule stärkt die Professionalität der Lehrkräfte und fördert die Teamentwicklung im Kollegium. 4 3 2 1
Bereich Schulentwicklung                                                                  
16 Ziele und Strategien der Qualitätssicherung und -entwicklung: Die Schule hat ein System, um die Qualitätsentwicklung zu steuern. 4 3 2 1

 

Das Qualitätsprofil der Schule ergibt folgendes Bild:

Mit 4 („stark“) werden vom Inspektionsteam die nachstehenden Qualitätskriterien bewertet:

  1. Lehrerhandeln im Unterricht - Zielorientierung und Strukturierung

  2. Lehrerhandeln im Unterricht - Pädagogisches Klima

  3. Leistungsanforderungen und Leistungskontrollen

  4. Schulklima und Schulleben

  5. Eltern- und Schülerbeteiligung

  6. Führungsverantwortung der Schulleitung

  7. Verwaltungs- und Ressourcenmanagement

 

Mit 3 („eher stark als schwach“) werden bewertet:

  1. Schuleigenes Curriculum

  2. Lehrerhandeln im Unterricht - Stimmigkeit und Differenzierung des Unterrichts

  3. Unterstützung der Schülerinnen und Schüler im Lernprozess

  4. Schülerberatung und -betreuung

  5. Kooperation mit anderen Schulen und externen Partnern

  6. Personalentwicklung und Förderung der Lehrerprofessionalität

 

Mit 2 („eher schwach als stark“) werden bewertet:

  • Lehrerhandeln im Unterricht - Unterstützung eines aktiven Lernprozesses

  • Ziele und Strategien der Qualitätssicherung und -entwicklung

  • Mit 1 („schwach“) wird kein Kriterium bewertet.

 

Die jeweiligen Begründungen finden sich in den entsprechenden Abschnitten.

 

 

 

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1. Ergebnisse und Erfolge

Beim Qualitätsmerkmal „Ergebnisse“ lassen sich die vorgesehenen Schlüsse noch nicht im notwendigen Umfang ziehen, da derzeit noch der Referenzrahmen fehlt, der für Vergleiche unerlässlich ist. Hinzu kommt, dass durch die Veränderung der Schulstruktur noch keine Daten für das Gymnasium vorliegen, die eine verlässliche Aussage zulassen. Angemerkt sei aber, dass das Gymnasium Lohne besondere Erfolge und Auszeichnungen in verschiedenen Bereichen vorweisen kann. So ist z.B. die Schule Stützpunktschule des DFB zur Talentförderung, hat mit zahlreichen Sportgruppen regelmäßig Erfolge im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ (u.a. 2005 Gewinn der Norddeutschen Meisterschaft im Fußball) und nimmt mit Schülerinnen und Schülern erfolgreich an der Schülerakademie des Oldenburger Münsterlandes teil.

Gesamtbewertung: „nicht bewertet“

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2. Schuleigenes Curriculum

Die Fachkonferenzen haben in übersichtlicher einheitlicher Form Stoffverteilungspläne erstellt, von denen einige über eine reine Aufzählung von Themen hinausgehen und Hinweise zu Kompetenzen und Methoden geben. In den meisten Fällen wird auf die gültigen Rahmenrichtlinien verwiesen, teilweise sind die vorgelegten Unterlagen auch unvollständig. Die Schule hat über ein Konzept „Lernen lernen“ unter Einbeziehung der Neuen Technologien in den 5. und 6. Klassen begonnen ein Methodenkonzept zu entwickeln. Eine Arbeitsgruppe der Gesamtkonferenz ist beauftragt noch in diesem Jahr ein umfassendes Konzept zur schulinternen Abstimmung vorzulegen. Fachübergreifendes und projektbezogenes Lernen sind noch nicht fester Bestandteil des Curriculums. Ansätze sind z.B. sichtbar in der Zusammenarbeit der Fachkonferenzen Biologie und Chemie sowie im Bereich „Lernen lernen“.

Die Schule hat noch kein abgestimmtes Medienkonzept zur Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologie entwickelt, das aus schuleigenen Arbeitsplänen abgeleitet und in den Unterricht integriert ist. In Teilbereichen sind bereits gute Ansätze vorhanden. So hat z.B. der Musikbereich ein Unterrichtskonzept erarbeitet und technisch umgesetzt, das diese Technologien in vorbildlicher Form berücksichtigt. Sprachfördermaßnahmen für Schülerinnen und Schüler mit nicht ausreichenden Deutschkenntnissen sind zz. nicht erforderlich, deshalb bleibt dieses Teilkriterium ohne Bewertung.

Eine deutliche Stärke zeigt das Gymnasium Lohne bei der Entwicklung und Umsetzung von besonderen Konzepten zum Bildungsauftrag des Niedersächsischen Schulgesetzes. Jährliche Fastenläufe zur Unterstützung von Projekten in der Dritten Welt (2006 über 30000 €) und das Projekt „Schüler schulen Senioren“ (Computerkurs für Senioren) mit Schülern der 6. Klassen seien hier als herausragende Beispiele genannt.

Das Konzept zur Stärkung der beruflichen Orientierung sowie zum Erwerb der allgemeinen Studierfähigkeit setzt die Schule z.B. um mit der Durchführung eines Betriebspraktikums im Jahrgang 11 sowie durch Teilnahme an diversen Planspielen wie z.B. am MIG (Management Information Game),am Bankenplanspiel (Volksbank Lohne-Mühlen),am Börsenplanspiel (LzO) ,durch Teilnahme am Bewerbertraining „jump“ (UP Consulting) sowie durch Beratung in der SEK II. In der SEK I fehlen entsprechende Konzepte noch.

Gesamtbewertung: 3 („eher stark als schwach“)

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3. Zielorientierung und Strukturierung des Unterrichts

Das Lehrerhandeln im Unterricht ist bezüglich der Zielorientierung und Strukturierung am Gymnasium Lohne vorbildlich. Vier der fünf Teilkriterien treffen in besonderem Maße zu, weil die Zusatzbedingung der Normierung für die Teilbewertungen jeweils deutlich überschritten wird (siehe auch Erläuterungen zu 3. im Langprofil/Anlage 1). Die Ziele des Unterrichts und die Leistungserwartungen sind den Schülerinnen und Schülern bekannt, die Aufgaben werden verständlich erläutert, der Unterricht ist vorbildlich strukturiert, die Lernschritte sind sinnvoll verknüpft und die Lehrkräfte sorgen in hohem Maße für einen geordneten Verlauf der Unterrichtsstunden. Bei der lernwirksamen Nutzung der Unterrichtszeit wird die höchste Bewertung nur knapp verfehlt, weil zum Teil Formen innerer Differenzierung nicht in erforderlichem Maße beobachtet wurden.

Gesamtbewertung: 4 („stark“)

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4. Stimmigkeit und Differenzierung des Unterrichts

Auch in diesem Bereich des Lehrerhandelns im Unterricht ist insgesamt ein gutes Ergebnis festzustellen. Drei der fünf Teilkriterien wurden vom Inspektionsteam mit der besten Bewertung versehen (vgl. auch Erläuterungen zu 4. im Langprofil/Anlage 1): Die Inhalte und das Anforderungsniveau der Unterrichtsstunden sind in hohem Maße angemessen, gravierende fachliche Mängel wurden nicht beobachtet. Dabei werden Anforderungsbereiche bis hin zum Problem lösenden Denken berücksichtigt und die eingesetzten Lehrmaterialien und Medien sind sehr gut auf die Schülerinnen und Schüler sowie auf die Inhalte abgestimmt. Die Abstimmung der Unterrichtsmethoden erreicht eine so hohe Bewertung nicht, allerdings konnte dies in etwa jeder 3. Unterrichtseinsichtnahme ebenfalls in ausgezeichneter Art und Weise beobachtet werden. In weit mehr als der Hälfte aller Unterrichtsbeobachtungen fand hingegen die unterschiedliche Leistungsfähigkeit und das unterschiedliche Lerntempo keine Berücksichtigung, so dass dieses Kriterium nicht erfüllt ist. Diese negative Teilbewertung verhindert eine noch bessere Gesamtbewertung für diesen Bereich.

Gesamtbewertung: 3 („eher stark als schwach“)

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5. Unterstützung eines aktiven Lernprozesses

Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich aktiv am Unterricht, in etwa jeder 3. Stunde geschieht dies in besonderem Maße. Der Unterricht führt deutlich zu einem hohen Lernzuwachs. Vorbildlich nehmen die Lehrkräfte den Lernfortschritt bei den Schülerinnen und Schülern wahr und melden ihn zurück. Formen selbstständigen Lernens konnten dagegen etwa nur in jeder 2. Unterrichtsbeobachtung festgestellt werden. Dies gilt auch für die Förderung von Partner- und Gruppenarbeit und für die Förderung der Nutzung angemessener Medien durch die Schülerinnen und Schüler im Lernprozess. In nahezu jeder dritten Einsichtnahme konnten diese drei Kriterien aber auch in ausgezeichneter Form beobachtet werden. Die vorhandenen PCs der Schule werden von den Schülerinnen und Schülern insgesamt gut genutzt. Bei 6 Unterrichtsbesuchen wurde ein sinnvoller PC-Einsatz beobachtet.

Gesamtbewertung: 2 („eher schwach als stark“)

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6. Lehrerhandeln im Unterricht und Pädagogisches Klima

Dieser Bereich ist der stärkste unter den vier Kriterien zum Lehrerhandeln im Unterricht am Gymnasium Lohne. Alle vier Teilkriterien wurden vom Inspektionsteam mit „trifft in besonderem Maße zu“ bewertet (vgl. auch Erläuterungen zu 6. im Langprofil/Anlage 1). Im Unterricht herrscht eine besonders freundliche Arbeitsatmosphäre, zu der auch die in großer Zahl mit Lernergebnissen und Schülerarbeiten gestalteten Unterrichtsräume sowie die Lehrkräfte durch ihr Auftreten beitragen. Die Schülerinnen und Schüler werden von den Lehrkräften in ihrem Selbstvertrauen unterstützt, bestätigt und ermutigt. Insgesamt wurde etwa jede 3. Unterrichtseinsichtnahme vom Inspektionsteam in allen 4 Kriterien zum Lehrerhandeln im Unterricht mit der besten Bewertung versehen.

Gesamtbewertung: 4 („stark“)

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7. Leistungsanforderungen und Leistungskontrollen

Die Schülerinnen und Schüler werden von den Lehrkräften über die Ziele und Inhalte des Unterrichts sowie über die von ihnen erwarteten Leistungen informiert, die Kriterien der Leistungsbewertung sind ihnen bekannt. Auch über die Regelungen zur Versetzung, zum Schulwechsel und zu den Abschlüssen werden die Schülerinnen und Schüler und die Erziehungsberechtigten informiert. Die Schule arbeitet mit einem Konzept für Leistungsanforderungen und Leistungskontrollen. Sie fördert die Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler auf vielfältige Weise. Die Unterrichtsbeobachtungen zeigen ein hohes unterrichtliches Niveau. In der SEK II bietet die Schule insgesamt 5 Profile zur Auswahl an. Sie erfüllt durch Förderung von Wettbewerben und durch Angebote im wissenschaftlichen, musischen und sportlichen Bereich (u.a. Physik-Wettbewerbe, Schülerakademie, DFB-Stützpunkt, Musical-AG) in hervorragender Weise dieses Teilkriterium. Dies gilt auch für den Umgang mit Hausaufgaben. Die Hausaufgabenmappe in den Jahrgängen 5 und 6 wird von den befragten Eltern als ein Beitrag zum selbstständigen Arbeiten von Schülerinnen und Schülern wahrgenommen.

Gesamtbewertung: 4 („stark“)

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8. Unterstützung der Schüler im Lernprozess

Die Schule hat zwar noch keine verschriftlichten Konzepte zum Erkennen und zur Förderung leistungsschwacher und leistungsstarker Schülerinnen und Schüler eingeführt, zeigt aber in beiden Bereichen gute Ansätze. Hierzu gehören Formen von innerer Differenzierung, die im Unterricht an einigen Stellen zu beobachten waren, die Betreuung von Nachprüfungen in den Sommerferien, ein Förderangebot Mathematik für Realschüler die im 11. Jahrgang zum Gymnasium wechseln sowie leistungsorientierte Angebote (z.B. im Sportbereich, Musical AG). Ein Konzept zum Erkennen besonderer Begabungen hat die Schule nicht.

Die Schule ermittelt und dokumentiert noch nicht die individuelle Lernentwicklung der Schülerinnen und Schüler. Ein schulinterner Beschluss zur Durchführung soll nach Angaben der Schule noch in diesem Jahr erfolgen. Die Schülerinnen, Schüler und Eltern erhalten aber neben den Zeugnissen und den allgemeinen Elternsprechtagen die Möglichkeit, sich über die Lernentwicklung zu informieren. Mit dem„grünen Klassenzimmer“, einem Soccer-Feld, einer Spielgeräteausleihe in den Pausen sowie einem Ernährungsangebot in der schuleigenen Cafeteria leistet die Schule einen Beitrag zur Förderung der Konzentrations- und Lernfähigkeit.

Gesamtbewertung: 3 („eher stark als schwach“)

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9. Schülerberatung und –betreuung

Die Schule hat eine Beratungslehrkraft, die bei den Schülerinnen und Schülern eine gute Akzeptanz findet, aber auf Grund der großen Schülerzahl oft stark belastet ist. Ein verschriftliches Beratungskonzept hat die Schule nicht, die Beratungsbereiche sind aber allen an Schule Beteiligten bekannt und die Schülerinnen und Schüler, die Hilfe benötigen, erhalten diese, in Einzelfällen auch von den Klassenlehrerinnen und –lehrern. Anlassbezogen arbeitet die Schule auch mit Fachleuten der Jugendhilfe und anderen Einrichtungen zusammen, um die Schülerinnen und Schüler zu beraten und zu betreuen. Die Schule organisiert die Schullaufbahn-, Studien- und Berufsberatung u.a. durch Besuche der Berufsmesse in Köln sowie durch Bewerbertraining und Informationen durch ehemalige Schülerinnen und Schüler. Absentismus ist an der Schule kein nennenswertes Problem, in Einzelfällen reagiert die Schule sofort und wirkungsvoll.

Gesamtbewertung: 3 („eher stark als schwach“)

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10. Schulklima und Schulleben

Das Gymnasium Lohne sorgt in besonderem Maße für ein anregungsreiches Schulleben und für ein vorbildliches Schulklima. Der Umgang zwischen allen Beteiligten ist äußerst respektvoll und freundlich. Dies zeigt sich ganz deutlich im Unterricht und in der wahrgenommenen gegenseitigen Wertschätzung. An vielen Einzelbeispielen ist zu erkennen, dass die Schule eine gelebte Werteerziehung praktiziert. Der sensible und offene Umgang der Schulgemeinschaft mit dem Tod einer in diesem Jahr verstorbenen Lehrkraft sei hier als ein herausragendes Beispiel genannt.

Die Schule macht einen sehr gepflegten Eindruck und wirkt einladend. In den Fluren finden sich zahlreiche Zeugnisse von Schulleben und Schüleraktivitäten. Die Schule pflegt das Gebäude und die Ausstattungen, dies wurde auch beim Schulrundgang vom Vertreter des Schulträgers ausdrücklich gelobt. Das Schulgrundstück mit einem alten Baumbestand und die gestalteten Spielflächen sind ein einladenden Aufenthaltsort für Schülerinnen und Schüler. Die Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fühlen sich an der Schule ausgesprochen wohl und sicher. Mit Gewalt, Drogen, Alkohol und Rauchen hat die Schule kein bedeutendes Problem. Kennenlerntage im Jahrgang 5 und die Mitwirkung im Lohner Präventionsrat zeugen von Maßnahmen zur Gewaltprävention. Auf die Einhaltung vereinbarter und bekannter Regeln wird geachtet.

Eine besondere Stärke zeigt die Schule durch ihr vielfältiges Angebot bei der Gestaltung eines anregenden Schullebens. Hierzu gehören z.B. die Arbeitsgemeinschaften (zu nennen ist hier u.a. die über die Kreisgrenze hinaus bekannte Musical AG), die Organisation von diversen Schulveranstaltungen (Basare, Karneval, Schulfeiern, Skiwochen) sowie das umfangreiche Austausch- und Schulfahrtenprogramm.

Gesamtbewertung: 4 („stark“)

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11. Eltern- und Schülerbeteiligung

Eine freundliche aufgeweckt wirkende Schülerschaft sowie engagierte Eltern unterstützen in beispielhafter Form die schulischen Aktivitäten. Hierin liegt eine weitere große Stärke der Schule, die durch zahlreiche Maßnahmen dafür sorgt, dass eine solche Beteiligung möglich wird. Die Schule informiert die Erziehungsberechtigten sowie die Schülerinnen und Schüler umfassend über die Schule und die schulischen Entwicklungen. Ausführliche Elternbriefe, eine gut gestaltete Homepage, die Broschüre „gümmi“ für neu aufgenommene Schülerinnen und Schüler, Schulchroniken, Kursverzeichnisse für die SEK II und eine übersichtliche Darstellung der aktuellen Ereignisse in der Pausenhalle durch Monitore seien hier als Beispiele genannt. Die Erziehungsberechtigten arbeiten z.B. im Ausschuss „Schulprogramm/Methodenkonzept“ mit und stützen mit einem etwa 1000 Mitglieder umfassenden Förderverein in vielfältiger Weise die Aktivitäten der Schule. Die Schülerinnen und Schüler werden mit ihren Anliegen ernst genommen. Die Schulleitung ist jederzeit Ansprechpartner für deren Belange. Die Schule sorgt sowohl für ihre aktive Beteiligung am Schulleben als auch für ihre demokratische Mitwirkung. Die regelmäßig stattfindenden „Dümmertage“ dienen u.a. der Absprache zwischen der Schülervertretung und dem Schulleiter zur Vorbereitung von Anträgen, die in der Gesamtkonferenz behandelt werden. Schülerinnen und Schüler übernehmen zahlreiche eigenständige Gestaltungsaufgaben und Verantwortungsbereiche in der Schule. So wirken sie z.B. mit bei der Planung und Durchführung von Benefizveranstaltungen, im Projekt „Schüler schulen Senioren“ und bei der Gestaltung der schuleigenen Homepage.

Gesamtbewertung: 4 („stark“)

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12. Kooperation mit anderen Schulen und externen Partnern

Die Zusammenarbeit mit den Grundschulen zur Förderung eines problemlosen Übergangs der Schülerinnen und Schüler findet zurzeit überwiegend auf der Ebene jährlich stattfindender Schulleiterbesprechungen statt, an denen die Schulleitungen der Grundschulen und der weiterführenden Schulen teilnehmen. Die Halbjahresergebnisse der Klassen 5 und 6 werden den betreffenden Grundschulen zugestellt. Gegenseitige Hospitationen und regelmäßig stattfindende gemeinsame Fachkonferenzen sind noch nicht institutionalisiert. Eine Kooperation mit anderen Schulen, um eine optimale Fortsetzung des Bildungsgangs der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten, beschränkt sich zurzeit auf die Ebene von Schulleiterbesprechungen und allgemeinen Informationen. Hier sieht das Inspektionsteamnoch Handlungsbedarf (z.B. bezüglich der Übergänge von bzw. zur Realschule). Die Schule unterhält regelmäßige Kontakte zu zahlreichen Einrichtungen im Umfeld, um die Lernangebote zu erweitern. Hierzu gehören z.B. der Präventionsrat Lohne, die Theaterwerkstatt Osnabrück, die Polizei Lohne, der DFB-Stützpunkt Vechta-Bakum und die Musikschulen Lohne und Dinklage. Eine weitere Stärke zeigt das Gymnasium Lohne durch die vielfältigen Kontakte, die auf internationaler Ebene bestehen. Hierzu zählen Schulpartnerschaften mit regelmäßigem Schüleraustausch in den USA, Großbritannien und Frankreich sowie Partnerschaften mit Polen und der Ukraine (im Aufbau) und die Kooperation mit einer Schule in China.

Gesamtbewertung: 3 („eher stark als schwach“)

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13. Führungsverantwortung der Schulleitung

Die Schulleitung wird ihrer Führungsverantwortung in vollem Umfang gerecht. Sie sorgt für einen Konsens in allen grundsätzlichen Fragen der Erziehung und ist selbst Vorbild für eine Werteerziehung, die das Inspektionsteam als unsichtbaren roten Faden in vielen Bereichen wahrgenommen hat und stärkt auf diese Weise die Schulgemeinschaft. Sie fördert die Teambildung von Lehrkräften, zieht in starkem Maße die Elternvertretung in die schulischen Prozesse mit ein, koordiniert in vorbildlicher Weise die Arbeit der Gremien, delegiert wirkungsvoll Aufgaben und legt Verantwortlichkeiten fest. Sie tut dies alles mit großer Bescheidenheit und der nötigen Sensibilität. Die Schulleitung fördert zielgerichtet Maßnahmen zur Verbesserung des Unterrichts (z.B. durch Initiierung einer aus Lehrkräften, Eltern und Schülern bestehenden Arbeitsgruppe, die zurzeit ein integriertes Förder- und Methodenkonzept erarbeitet). Durch regelmäßige Gespräche mit Schüler- und Elterngruppen sowie durch die wöchentlich stattfindenden Koordinatorenrunden, in denen auch der Personalrat vertreten ist, erhält die Schulleitung eine Rückmeldung über das eigene Führungsverhalten und reflektiert dieses. Maßnahmen zur Schulentwicklung (Leitbild, Schulprogramm etc.) hat die Schulleitung im Blick und werden von ihr gefördert. Schriftliche Arbeiten zur Leistungsfeststellung überprüft sie anlassbezogen, in der SEK II auch systematisch.

Die Zusammenarbeit im Kollegium wird u.a. ausgezeichnet unterstützt durch ein von der Schulleitung herausgegebenes Kollegenhandbuch, das in aktueller Loseblattform über alle wichtigen schulischen Dinge und das aktuelle Schulrecht informiert. Die Schulleitung praktiziert wie schon in 11. erwähnt das Prinzip der „offenen Tür“. Sie ist jederzeit ansprechbar, weicht Konflikten nicht aus und trägt somit auch zum Abbau von Kommunikationsproblemen bei.

Gesamtbewertung: 4 („stark“)

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14. Verwaltungs- und Ressourcenmanagement

Besonnen und effektiv vertritt die Schulleitung die Interessen der Schule gegenüber dem Schulträger. Aktuelle Lehr-, Lern- und Arbeitsmittel stehen in ausreichendem Maße zur Verfügung. Die IuK-Einrichtung der Schule ist ebenfall ohne Einschränkungen funktional einsetzbar. Die Haushaltsmittel werden mit einem transparenten Verfahren verteilt. Über den Förderverein erschließt sich die Schule weitere finanzielle Mittel. Mit Energieeinsparungen (z.B. durch Bewegungsmelder) leistet die Schule einen Beitrag zur Schonung natürlicher Ressourcen.

Die Schulleitung sorgt mit einer äußerst verlässlichen Planung für eine effektive Durchführung des Unterrichts und der Pausenaufsichten. Sie hat ein abgestimmtes Vertretungskonzept für den Unterrichtsausfall entwickelt, bei Spontanvertretungen fehlt aber noch eine stärkere inhaltliche Komponente. Bei der Organisation von Maßnahmen zur Arbeitssicherheit und zum Abbau von Belastungen und Gesundheitsgefährdungen hat die Schule in vorbildlicher Form die einzelnen Bereiche klar delegiert. Der Schulleiter kümmert sich persönlich um die Einhaltung der Mitarbeiterpausen und sorgt für ein ruhiges Lehrerzimmer.

Gesamtbewertung: 4 („stark“)

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15. Lehrerprofessionalität und Lehrerkooperation

Die Lehrkräfte am Gymnasium Lohne erfahren in der Schule angemessene Entwicklungsmöglichkeiten. Ihre Arbeit wird insgesamt wertgeschätzt, gelegentlich wird eine Anerkennung für besonderes Engagement vermisst. Die Lehrkräfte bilden sich fort und werden dabei von der Schule unterstützt. Sie nehmen somit ihre Verantwortung für den Erhalt und die Entwicklung ihrer Professionalität wahr (z.B. durch Teilnahme am BLK-Projekt SINUS-Transfer oder an schulinternen Fortbildungen). Eine Schwerpunktsetzung ist hierbei noch nicht erkennbar, es fehlt noch ein schulintern abgestimmtes Fortbildungskonzept. Ansätze dazu sind zu erkennen im Bereich „Lernen lernen“ in den Klassenstufen 5 und 6. Das im Rahmen des „Sozialen Lernens“ im Jahre 2002 begonnene Programm „Lions Quest - Erwachsen werden“ für die Klassenleitungen im 7. Jahrgang soll wieder aufgegriffen werden.

Eine Zusammenarbeit bzw. Teambildung von Lehrkräften wird von der Schule ggf. durch geeignete Organisationspläne unterstützt. Das „Kollegenhandbuch“ wird von den Lehrkräften als gute Hilfe empfunden. Neue Lehrkräfte fühlen sich schnell und gut integriert. Die Schule hat noch keine Maßnahmen zur Personalentwicklung eingeleitet (auffällig ist in diesem Zusammenhang der geringe Anteil weiblicher Funktionsträger), sie berücksichtigt aber Aspekte beim Unterrichtseinsatz (z.B. durch gezielten Einsatz ehemaliger Lehrkräfte der Orientierungsstufe).

Gesamtbewertung: 3 („eher stark als schwach“)

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16. Ziele und Strategien der Qualitätssicherung und -entwicklung

Die Schule hat noch kein schulintern abgestimmtes Leitbild. Sie befindet sich aber in einem Prozess, in dem aus einzelnen „Bausteinen“ eine Entwicklungsplanung sichtbar wird

(z.B. durch Projekte wie „Lernen lernen“). Sie hat daraus auch schon Ziele für die Verbesserung der Unterrichtsqualität formuliert (z.B. durch ein Freiarbeitskonzept). Das Gymnasium Lohne bilanziert und dokumentiert nicht regelmäßig seine Leistungs- und Entwicklungsdaten. Dies gilt auch für die Evaluation der von der Schule erbrachten Leistungen. Einzelne Umfrageergebnisse, die im Zusammenhang mit Projekten der Hochschule Vechta („Schulqualität und Schulentwicklung in Niedersachsen“) oder des Landesschülerrats Niedersachsen durchgeführt wurden sind wenig aussagekräftig, so dass sie von der Schule zur Verbesserung ihrer Arbeit nicht genutzt werden können.

Gesamtbewertung: 2 („eher schwach als stark“)

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Zusammenfassung

Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter loben das besonders gute Klima an der Schule und fühlen sich sicher und wohl. Die Schule sorgt dafür, dass Eltern, Schülerinnen und Schüler an dem reichhaltigen Schulleben beteiligt sind und in vielen Bereichen eigenständige Aufgaben übernehmen.

Das Gymnasium Lohne fordert und fördert die Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler auf vielfältige Weise. Die Basis dafür ist ein zielorientierter und strukturierter Unterricht, der sich auf ein ausgezeichnetes pädagogisches Klima stützt. Bei der Unterstützung eines aktiven Lernprozesses, der geprägt ist durch selbstständiges Lernen unter Einbezug von Sozialformen wie Partner- und Gruppenarbeit sowie durch die Nutzung angemessener Medien, hat die Schule noch ein mögliches Verbesserungspotenzial. Dies gilt auch für den Bereich „Innere Differenzierung“.

Das umsichtige und verlässliche Handeln der Schulleitung wird von allen Beteiligten anerkannt und auch vom Inspektionsteam als eine große Stärke wahrgenommen. Sie nimmt ihre Führungsverantwortung in vorbildlicher Weise wahr und geht ebenso verantwortlich mit den personellen und materiellen Ressourcen der Schule um.

Zur Sicherung und Entwicklung der Schulqualität fehlt dem Gymnasium Lohne noch eine geeignete Steuerung, die sowohl die durch Selbstevaluation gewonnenen Erkenntnisse als auch die vom Inspektionsteam benannten Kriterien mit Verbesserungspotenzial berücksichtigt.

 

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ANLAGE 1: Qualitätsprofil - lang

Das Qualitätsprofil Gymnasium Lohne

Beurteilungskategorien für die 16 Qualitätskriterien:

 

4 stark Die Schule erfüllt alle oder nahezu alle Teilkriterien dieses Qualitätskriteriums optimal oder gut.
3 eher stark als schwach Die Schule weist bei diesem Qualitätskriterium mehr Stärken als Schwächen auf. Die Schule kann die Qualität einiger Teilkriterien noch weiter verbessern; die wichtigsten Teilkriterien werden erfüllt.
2 eher schwach als stark Die Schule weist bei diesem Qualitätskriterium mehr Schwächen als Stärken auf; die wesentlichen Teilkriterien sind noch verbesserungsfähig.
1 schwach Bei allen Teilkriterien des Qualitätskriteriums sind Verbesserungen erforderlich.

 

Beurteilungskategorien für die 98 Teilkriterien:

++ trifft in besonderem Maße zu Norm für „4”: alle bewerteten TK im +Bereich, davon mind. ein Viertel ++
+ trifft zu Norm für „3”: mehr als 50% der bewerteten TK im +Bereich
trifft nicht zu Norm für „2”: 50% oder weniger als 50% der bewerteten TK im +Bereich
0 keine Beurteilung möglich (Können 50% oder mehr der Teilkriterien nicht bewertet werden, bleibt das Qualitätskriterium ohne Wertung.) Norm für „1”: kein TK im +Bereich

 

Das Qualitätsprofil
Qualitätskriterien und Teilkriterien Bewertungen
                                                                                                                                       
1 Ergebnisse und Erfolge der Schule zz. noch ohne Bewertung 4 3 2 1
1.1 Die Schülerinnen und Schüler erreichen gute Ergebnisse im Fach Deutsch. ++ + 0
1.2 Die Schülerinnen und Schüler erreichen gute Ergebnisse im Fach Mathematik. ++ + 0
1.3 Die Schülerinnen und Schüler erreichen gute Ergebnisse in der ersten und zweiten Fremdsprache. ++ + 0
1.4 Die Schule erreicht gute Ergebnisse in weiteren Fächern, Lernbereichen oder Aufgabenfeldern. ++ + 0
1.5 Die Schule erreicht gute Ergebnisse bei der Entwicklung des Arbeits- und Sozialverhaltens der Schülerinnen und Schüler. ++ + 0
1.6 Die Schülerinnen und Schüler erreichen im Landesvergleich gute Abschlüsse. ++ + 0
1.7 Die Schule kann besondere Erfolge und Auszeichnungen vorweisen. ++ + 0
Norm für das Urteil „3“: mehr als 50% der bewerteten Teilkriterien darunter 1.1 und 1.2 im +Bereich

 

 
2 Lernen und Lehren: Schuleigenes Curriculum 4 3 2 1
2.1 Die Fachkonferenzen der Schule haben schuleigene Arbeitspläne erstellt, auf die sich der Unterricht bezieht. Eine breite und vertiefte Allgemeinbildung wird sichergestellt. ++ + 0
2.2 Die Schule hat ein Methodenkonzept erarbeitet (Lern- und Arbeitstechniken, fachübergreifende methodische Kompetenzen, Schlüsselkompetenzen). Es ist in die schuleigenen Arbeitspläne integriert. Ein Verfahren zur Umsetzung ist erkennbar. ++ + 0
2.3 Fachübergreifendes und projektbezogenes Lernen sind Bestandteil des Curriculums. ++ + 0
2.4 Es gibt Sprachfördermaßnahmen für Schülerinnen und Schüler mit nicht ausreichenden Deutschkenntnissen – auf der Basis eines Konzepts der Schule. (2.4 wird in der Regel im Gym. nicht bewertet) ++ + 0
2.5 Die Schule hat besondere Konzepte zum Bildungsauftrag des Niedersächsischen Schulgesetzes entwickelt und umgesetzt (z. B. Gesundheitsförderung, Umweltbildung, interkulturelle Bildung). ++ + 0
2.6 Die Schule hat ein Konzept zur Medienerziehung entwickelt, das insbesondere die Informations- und Kommunikationstechnologie berücksichtigt und in den Unterricht integriert ist. ++ + 0
2.7 Die Schule hat ein Konzept zur Stärkung der beruflichen Orientierung und Ausbildungsfähigkeit sowie zum Erwerb der allgemeinen Studierfähigkeit entwickelt. Wissenschaftspropädeutisches Arbeiten ist in das Konzept integriert. Ein Verfahren zur Umsetzung ist erkennbar. ++ + 0
Norm für das Urteil „3“: mehr als 50% der bewerteten Teilkriterien darunter 2.1 im +Bereich

 

3 Lernen und Lehren: Lehrerhandeln im Unterricht – Zielorientierung und Strukturierung des Unterrichts 4 3 2 1
3.1 Die Lehrkräfte sorgen dafür, dass die Ziele des Unterrichts bzw. die Leistungserwartungen deutlich werden. ++ + 0
3.2 Der Lehrstoff und die Aufgaben werden verständlich erläutert. ++ + 0
3.3 Der Lernprozess im Unterricht ist deutlich strukturiert, die Lernschritte sind sinnvoll verknüpft. ++ + 0
3.4 Die Unterrichtszeit wird lernwirksam genutzt. ++ + 0
3.5 Die Lehrkräfte sorgen für einen geordneten Verlauf der Unterrichtsstunden/sequenzen. ++ + 0
Norm für das Urteil „4“: alle bewerteten TK im +Bereich, davon mind. ein Viertel ++
Zusatz: mind. 85% der Unterrichtsstunden sind mit „3“ oder „4“, mind. 25% mit „4“ bewertet worden.

Norm für das Urteil „3“:
mehr als 50% der bewerteten Teilkriterien darunter 3.2 im +Bereich
Zusatz: 75% der Unterrichtsstunden sind mindestens mit“ 3“ bewertet worden.

Norm für das Urteil „2“:
50% oder weniger der bewerteten TK im +Bereich oder 3.2 im –Bereich
Zusatz: mind. 50% der Unterrichtsstunden sind mit „3“ oder „4“ bewertet worden.

Norm für das Urteil „1“:
alle bewerteten Teilkriterien im –Bereich

 

4 Lernen und Lehren: Lehrerhandeln im Unterricht - Stimmigkeit und Differenzierung des Unterrichts 4 3 2 1
4.1 Die Inhalte und das Anforderungsniveau der Unterrichtsstunden/sequenzen sind angemessen. ++ + 0
4.2 Die Unterrichtsmethoden sind auf die Schülerinnen und Schüler sowie auf die Ziele und Inhalte abgestimmt. ++ + 0
4.3 Der Unterricht berücksichtigt Anforderungsbereiche bis hin zum Problem lösenden Denken. ++ + 0
4.4 Der Unterricht berücksichtigt die unterschiedliche Leistungsfähigkeit und das unterschiedliche Lerntempo der Schülerinnen und Schüler. ++ + 0
4.5 Die eingesetzten Lehrmaterialien und Medien sind auf die Schülerinnen und Schüler sowie die Inhalte abgestimmt. ++ + 0
Zusatz: Es werden gravierende fachliche Mängel beobachtet:
in 0 von 61 Unterrichtsbesuchen
0%
Norm für das Urteil „4“: alle bewerteten TK im +Bereich, davon mind. ein Viertel ++
Zusatz: mind. 85% der Unterrichtsstunden sind mit „3“ oder „4“, mind. 25% mit „4“ bewertet worden

Norm für das Urteil „3“:
mehr als 50% der bewerteten Teilkriterien darunter 4.1 im +Bereich
Zusatz: 75 % der Unterrichtsstunden sind mindestens mit „3“ bewertet worden.

Norm für das Urteil „2“:
50% oder weniger der bewerteten TK im +Bereich oder 4.1 im –Bereich
Zusatz: mind. 50% der Unterrichtsstunden sind mit „3“ oder „4“ bewertet worden.

Norm für das Urteil „1“:
alle bewerteten Teilkriterien im –Bereich

 

5 Lernen und Lehren: Lehrerhandeln im Unterricht – Unterstützung eines aktiven Lernprozesses 4 3
2
1
5.1 Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich aktiv am Unterricht. ++ +
0
5.2 Die Lehrkräfte fördern selbstständiges Lernen. ++ +
0
5.3 Die Lehrkräfte fördern Partner- und Gruppenarbeit. ++ +
0
5.4 Die Lehrkräfte fördern die Nutzung angemessener Medien, insbesondere der IuK-Technologie im Lernprozess. ++ +
0
5.5 Die Lehrkräfte nehmen den Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler im Unterricht wahr und melden ihn zurück. ++ +
0
5.6 Der Unterricht führt erkennbar zu einem Lernzuwachs bei den Schülerinnen und Schülern. ++ +
0
Zusatz: Der PC wurde von den Schülerinnen und Schülern im Lernprozess sinnvoll genutzt: in 6 von 48 Unterrichtsbesuchen
13%
Norm für das Urteil „4“: alle bewerteten TK im +Bereich, davon mind. ein Viertel ++
Zusatz: mind. 85% der Unterrichtsstunden sind mit „3“ oder „4“, mind. 25% mit „4“ bewertet worden

Norm für das Urteil „3“:
mehr als 50% der bewerteten Teilkriterien darunter 5.6 im +Bereich
Zusatz: 75 % der Stunden sind mindestens mit „3“ bewertet worden.

Norm für das Urteil „2“:
50% oder weniger der bewerteten TK im +Bereich oder 5.6 im –Bereich
Zusatz: mind. 50% der Unterrichtsstunden sind mit „3“ oder „4“ bewertet worden.

Norm für das Urteil „1“:
alle bewerteten Teilkriterien im –Bereich

 

6 Lernen und Lehren: Lehrerhandeln im Unterricht – Pädagogisches Klima 4 3 2 1
6.1 Im Unterricht herrscht eine freundliche, konstruktive Arbeitsatmosphäre. ++ + 0
6.2 Die Lehrkräfte unterstützen das Selbstvertrauen der Schülerinnen und Schüler, sie bestätigen und ermutigen sie. ++ + 0
6.3 Die Lehrkräfte tragen durch ihr Auftreten zu einer lernwirksamen Arbeitsatmosphäre bei. ++ + 0
6.4 Die Lernumgebung trägt zu einer positiven Arbeitsatmosphäre bei. ++ + 0
Zusatz: Raumgröße, -ausstattung und -technik sind nicht angemessen bzw. lernförderlich:
in 1 von 61 Unterrichtsbesuchen
2%
Norm für das Urteil „4“: alle bewerteten TK im +Bereich, davon mind. ein Viertel ++
Zusatz: mind. 85% der Unterrichtsstunden sind mit „3“ oder „4“, mind. 25% mit „4“ bewertet worden

Norm für das Urteil „3“: mehr als 50% der bewerteten Teilkriterien darunter 6.2 im +Bereich
Zusatz: 75 % der Unterrichtsstunden sind mindestens mit „3“ bewertet worden.

Norm für das Urteil „2“: 50% oder weniger der bewerteten TK im +Bereich oder 6.2 im –Bereich
Zusatz: mind. 50% der Unterrichtsstunden sind mit „3“ oder „4“ bewertet worden.

Norm für das Urteil „1“: alle bewerteten Teilkriterien im –Bereich

 

7 Lernen und Lehren: Leistungsanforderungen und Leistungskontrollen 4 3 2 1
7.1 Die Anstrengungs- und Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler wird von der Schule gefördert und gefordert. ++ + 0
7.2 Die Lehrkräfte informieren die Schülerinnen und Schüler über die Ziele und Inhalte des Unterrichts sowie die von ihnen erwarteten Leistungen. ++ + 0
7.3 Die Kriterien der Leistungsbewertung sind schulintern abgestimmt, offen gelegt und werden angewendet. ++ + 0
7.4 Die Schule hat Grundsätze für den Umgang mit Hausaufgaben erarbeitet und wendet diese an. ++ + 0
7.5 Die Erziehungsberechtigten und die Schülerinnen und Schüler sind über die Regelungen zur Versetzung, zum Schulwechsel und zu den Abschlüssen informiert. ++ + 0
Norm für das Urteil „3“: mehr als 50% der bewerteten Teilkriterien im +Bereich

 

8 Lernen und Lehren: Unterstützung der Schülerinnen und Schüler im Lernprozess 4 3 2 1
8.1 Die Schule ermittelt und dokumentiert die individuelle Lernentwicklung der Schülerinnen und Schüler. ++ + 0
8.2 Die Schülerinnen und Schüler und die Erziehungsberechtigten erhalten über Zeugnisse und Elternsprechtage hinaus die Möglichkeit, sich über die individuelle Lernentwicklung der Schülerinnen und Schüler zu informieren. ++ + 0
8.3 Die Schule hat ein Konzept zum Erkennen und zur Förderung leistungsschwacher Schülerinnen und Schüler eingeführt. ++ + 0
8.4 Die Schule hat ein Konzept zum Erkennen und zur Förderung leistungsstarker Schülerinnen und Schülern sowie von besonderen Begabungen eingeführt. ++ + 0
8.5 Die Schule organisiert Angebote zur Förderung der Konzentrations- und Lernfähigkeit (Bewegung – Spiel – Sport, gesunde Ernährung, Stressabbau usw.). ++ + 0
Norm für das Urteil „3“: mehr als 50 % der bewerteten Teilkriterien im +Bereich
Zusatz: Ab 2007 muss 8.1. im +Bereich liegen.

 

9 Lernen und Lehren: Schülerberatung und -betreuung 4 3 2 1
9.1 Die Schule hat ein Beratungskonzept eingeführt. ++ + 0
9.2 Die Schule bietet Schülerinnen und Schülern, die Hilfe brauchen, frühzeitig Unterstützung an. ++ + 0
9.3 Lehrkräfte und Fachleute der Jugendhilfe, schulpsychologischen Beratung, mobilen Dienste, der Kinder- und Jugendgesundheitsdienste und Erziehungsberatungsstellen sowie aus Betrieben und Hochschulen wirken bei der Beratung und Betreuung von Schülerinnen oder Schülern zusammen. ++ + 0
9.4 Die Schule hat ein abgestimmtes Verfahren für den Umgang mit Schulversäumnissen der Schülerinnen und Schüler eingeführt. ++ + 0
9.5 Die Schule organisiert die Schullaufbahnberatung und die Berufs- bzw. Studienberatung umfassend und differenziert. ++ + 0
Norm für das Urteil „3“: mehr als 50% der bewerteten Teilkriterien im +Bereich

 

10 Schulkultur: Schulklima und Schulleben 4 3 2 1
10.1 An der Schule herrscht ein respektvoller und freundlicher Umgang zwischen den Beteiligten. ++ + 0
10.2 Die Schülerinnen und Schüler fühlen sich in der Schule sicher und wohl. ++ + 0
10.3 Die Lehrkräfte und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fühlen sich an der Schule wohl. ++ + 0
10.4 Die Schule macht einen gepflegten Eindruck und wirkt einladend. ++ + 0
10.5 Das Schulgelände ist als Aufenthaltsort für die Schülerinnen und Schüler einladend gestaltet (Sport-, Bewegungs-, Naturerlebnismöglichkeiten usw.). ++ + 0
10.6 Die Schule entwickelt vielfältige Angebote für ein anregendes Schulleben. ++ + 0
10.7 Es gibt klar formulierte Regeln, auf deren Einhaltung geachtet wird. ++ + 0
10.8 Die Schule hat Maßnahmen zur Gewaltprävention ergriffen und wacht über die Sicherheit von Personen und Eigentum. ++ + 0
10.9 Die Schule hat ein Präventionskonzept zum Rauchen, Konsum alkoholischer Getränke und anderer Drogen entwickelt, das regelmäßig überprüft und fortgeschrieben wird. ++ + 0
Norm für das Urteil „3“: mehr als 50% der bewerteten Teilkriterien darunter 10.2 im +Bereich

 

11 Schulkultur: Eltern- und Schülerbeteiligung 4 3 2 1
11.1 Die Erziehungsberechtigten und die Schülerinnen und Schüler werden über die Schule und die Entwicklungen in der Schule informiert. ++ + 0
11.2 Die Erziehungsberechtigten beteiligen sich aktiv am Schulleben und an der Schulentwicklung. ++ + 0
11.3 Die Schule sorgt für eine aktive Beteiligung der Schülerinnen und Schüler am Schulleben und an der Schulentwicklung. ++ + 0
11.4 Die Schule fördert die demokratische Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler in der Schule. ++ + 0
11.5 Die Schülerinnen und Schüler übernehmen eigenständige Gestaltungsaufgaben und Verantwortungsbereiche in der Schule. ++ + 0
Norm für das Urteil für „3“: mehr als 50% der bewerteten Teilkriterien darunter 11.1 im +Bereich

 

                                                                                                                         
12 Schulkultur: Kooperation mit anderen Schulen und externen Partnern 4 3 2 1
12.1 Die Schule arbeitet mit den Grundschulen zur Förderung eines problemlosen Übergangs der Schülerinnen und Schüler zusammen. ++ + 0
12.2 Die Schule kooperiert mit anderen Schulen (z. B. mit Förderschulen, aufnehmenden Schulen), Einrichtungen der Jugendhilfe, Hochschulen und Betrieben um eine optimale Fortsetzung des Bildungsgangs der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. ++ + 0
12.3 Die Schule unterhält regelmäßige Kontakte zu Einrichtungen im Umfeld (Betriebe, Hochschulen, Büchereien, Umweltzentren, Musikschulen, Vereine, Kirchen usw.), um die Lernangebote zu erweitern. ++ + 0
12.4 Die Schule unterhält Kontakte auf nationaler und internationaler Ebene mit anderen Schulen und außerschulischen Partnern (Austauschprogramme, Partnerschaften u. a.). ++ + 0
Norm für das Urteil „3: mehr als 50% der bewerteten Teilkriterien darunter 12.1 im +Bereich

 

                                                                                                                       
13 Schulmanagement: Führungsverantwortung der Schulleitung 4 3 2 1
13.1 Die Schulleitung sorgt für einen Konsens in den Grundsätzen der Erziehung. ++ + 0
13.2 Die Schulleitung ist in ihrem Verhalten Vorbild für die Werte und pädagogischen Grundsätze der Schule (z.B. Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit und Konsensfähigkeit). ++ + 0
13.3 Die Schulleitung fördert die Zusammenarbeit in der Schule (z. B. Teambildung der Lehrkräfte, Abbau von Kommunikationsproblemen, Einbeziehung der Elternvertretung, Koordination der Gremienarbeit). ++ + 0
13.4 Die Schulleitung delegiert Aufgaben und legt Verantwortlichkeiten fest. ++ + 0
13.5 Die Schulleitung fördert Maßnahmen zur Verbesserung des Unterrichts (z. B. durch Teamarbeit, Unterrichtsbesuche, Fortbildung). ++ + 0
13.6 Die Schulleitung fördert Maßnahmen zur Schulentwicklung (z. B. Leitbild-, Schulprogrammentwicklung, Einrichtung einer Steuergruppe oder von Gesprächsforen). ++ + 0
13.7 Die Schulleitung überprüft systematisch die schriftlichen Arbeiten zur Leistungsfeststellung (Klausuren, Prüfungsarbeiten). ++ + 0
13.8 Die Schulleitung überprüft und verbessert regelmäßig die Wirksamkeit des eigenen Führungsverhaltens. ++ + 0
Norm für das Urteil „3“: mehr als 50% der bewerteten Teilkriterien darunter 13.5 im +Bereich

 

                                                                                                                         
14 Schulmanagement: Verwaltungs- und Ressourcenmanagement 4 3 2 1
14.1 Die Schulleitung stellt sicher, dass Unterricht, unterrichtsergänzende Angebote und Pausenaufsicht effektiv durchgeführt werden. ++ + 0
14.2 Die Schulleitung hat ein abgestimmtes, tragfähiges Vertretungskonzept für Personalengpässe und bei Ausfällen von Lehrkräften. ++ + 0
14.3 Die Klassenbildung und der Lehrereinsatz erfolgen nach pädagogischen sowie fachdidaktischen und fachmethodischen Kriterien. ++ + 0
14.4 Aktuelle Lehr-, Lern- und Arbeitsmittel stehen in ausreichendem Umfange zur Verfügung und sind zugänglich. ++ + 0
14.5 Die Schulleitung stellt sicher, dass die IuK-Einrichtung in der Schule funktional einsetzbar ist. ++ + 0
14.6 Die Schule hat ein abgestimmtes Konzept zur Verteilung der Haushaltsmittel. ++ + 0
14.7 Die Schule erschließt sich weitere finanzielle und personelle Ressourcen. ++ + 0
14.8 Die Schule schont natürliche Ressourcen und vermeidet Umweltbelastungen (durch Energie-, Wassereinsparung, Abfallvermeidung usw.). ++ + 0
14.9 Die Schulleitung vertritt aktiv die Interessen der Schule gegenüber dem Schulträger, um die Gestaltung, Ausstattung und Nutzung der Schule und des Schulgeländes zu optimieren. ++ + 0
14.10 Die Schule organisiert Maßnahmen zur Arbeitssicherheit sowie zum Abbau von Belastungen und Gesundheitsgefährdungen. ++ + 0
Norm für das Urteil „3“: mehr als 50 % der bewerteten Teilkriterien darunter 14.1 im +Bereich

 

15 Personalentwicklung und Förderung der Lehrerprofessionalität 4 3 2 1
15.1 Die Lehrkräfte erfahren in der Schule Wertschätzung und angemessene Entwicklungsmöglichkeiten. ++ + 0
15.2 Die Schule unterstützt fachbezogene und pädagogische Zusammenarbeit bzw. Teamarbeit durch geeignete Organisationspläne. ++ + 0
15.3 Die Schule fördert die Professionalität der Lehrkräfte durch Fortbildung nach einem abgestimmten Konzept. ++ + 0
15.4 Die Lehrkräfte nehmen ihre Verantwortung für den Erhalt und die Entwicklung ihrer Professionalität wahr. ++ + 0
15.5 Die Schule hat ein Konzept zur Einführung neuer Lehrkräfte und neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. ++ + 0
15.6 Beim Unterrichtseinsatz werden Aspekte der Personalentwicklung berücksichtigt. ++ + 0
15.7 Die Schule hat Maßnahmen zur Personalentwicklung eingeleitet bzw. durchgeführt (z. B. Personalentwicklungsgespräche mit den Lehrkräften und pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern). ++ + 0
Norm für das Urteil „3“: mehr als 50 % der bewerteten Teilkriterien, darunter 15.1 im +Bereich

 

16 Ziele und Strategien der Qualitätssicherung und -entwicklung 4 3 2 1
16.1 Die Schule hat ein Leitbild, das den schulformbezogenen Bildungsauftrag und die Stellung der Schule in ihrem sozialen Umfeld berücksichtigt und mit allen Beteiligten abgestimmt wurde. ++ + 0
16.2 Die Schule hat eine schulintern abgestimmte Entwicklungsplanung. (In Zukunft: ein Schulprogramm) ++ + 0
16.3 Die Schule hat Ziele für die Verbesserung der Unterrichtsqualität formuliert und ergreift Maßnahmen, um Unterricht und Ergebnisse zu verbessern. ++ + 0
16.4 Die Schule bilanziert und dokumentiert regelmäßig ihre Leistungs- und Entwicklungsdaten (z. B. Ergebnisse bei Klassenarbeiten und Abschlüssen, Wiederholer- und Abgängerquoten, Kurswechsel) und nutzt diese für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess. ++ + 0
16.5 Die Schule ermittelt regelmäßig die Zufriedenheit mit den von ihr erbrachten Leistungen und nutzt die Ergebnisse für die Verbesserung ihrer Arbeit. ++ + 0
Norm für das Urteil „3“: mehr als 50 % der bewerteten Teilkriterien im +Bereich

 

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