Christa Kürschner-Ledebrink verabschiedet

 

Am 31.1.2007 wurde Christa Kürschner-Ledebrink, Oberstudienrätin für Deutsch und evangelische Religion am Lohner Gymnasium, in einer Feierstunde aus dem Schuldienst verabschiedet.

OStD E. Beckermann zeichnete in seiner Laudatio den Weg der Kollegin zum Lehrerberuf nach. Geboren und aufgewachsen in dem Dorf Mennighüffen (bei Detmold) deutete zunächst nichts auf diesen beruflichen Werdegang hin. Frau Kürschner-Ledebrink begann nach dem Besuch der Realschule eine landwirtschaftliche Lehre und stand , wie sie in ihrem Schlusswort ausführte, vor der Meisterprüfung. Eine amtsärztliche Fehldiagnose führte dazu, dass sie dieses Ziel aufgab und statt dessen am Westfalen-Kolleg in Bielefeld auf dem 2. Bildungsweg das Abitur nachholte.

Daran schloss sich das Studium in Göttingen und Tübingen an. Nach dem Referendariat in Tübingen unterrichtete sie am Kreisgymnasium Gundelfingen. Als ihr Mann Wilfried Kürschner eine Professorenstelle an der Universität Osnabrück, Abt. Vechta, übernahm, kam sie 1981ans Lohner Gymnasium.

Der Schulleiter  charakterisierte die ausscheidende Oberstudienrätin wie folgt: Christa Kürschner sei eine kompetente, gewissenhafte, begeisterte und begeisternde Lehrerin ihrer Fächer gewesen, die stets aufgeschlossen sei für methodisch –didaktische Innovationen.

Sie habe die erzieherischen Aspekte ihrer Arbeit besonders ernstgenommen. Ihr von protestantischer Pflichterfüllung geprägtes Arbeitsethos sei begleitet gewesen von Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit und Humor.

Vor allem habe sich Frau Kürschner-Ledebrink über den Unterricht hinaus im Schulleben engagiert, z. B. als Leiterin der Theater-AG,  als Mitorganisatorin des Fastenlaufes , bei zahllosen ökumenischen Gottesdiensten , bei Klassen- und Studienfahrten, bei Kontakten zur evangelischen Gemeinde St. Michael usw.

Abschließend wünschte E. Beckermann der Neu-Pensionärin einen guten Start für den beginnenden Lebensabschnitt, vor allem aber Gesundheit und Gottes Segen.

 

 

Christa Kürschner-Ledebrink  bedankte sich bei dem Kollegium für die schöne gemeinsame Zeit, vor allem aber für die Mühe, die  sich die verschiedenen Akteure aus der Schüler- und Lehrerschaft für die Abschiedsfeier gemacht hätten. Besonders hervor hob sie die gelebte 

Ökumene in der Schule. Die dabei in den letzten 26 Jahren gemachten Erfahrungen  hätten  ihr eigenes  Bild vom Katholizismus doch stark verändert.