Zwei Aulaveranstaltungen bildeten den Auftakt zur diesjährigen Fastenlaufaktion
am Lohner Gymnasium. Die Lohner Schule hat in den letzten Jahren zwei Projekte in Südamerika
(Faxinal, Brasilien und Yurimaguas, Peru) unterstützt. Diese Unterstützung
hat dazu geführt, dass in Faxinal eine Kindertagesstätte und eine
Berufsschule gebaut werden konnten. Dieses Projekt wird jetzt vom brasilianischen
Staat übernommen. |
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Statt dessen werden die Schülerinnen und Schüler am 19. März aktiv werden für zwei Projekte in Afrika, die Claudia Schwegmann, die mit ihrem Mann drei Jahre in Kamerun arbeitete, in einem informationsreichen Vortrag den über 1000 Schülern vorstellte. Einmal geht es um die Sanierung und Ausstattung eines Internates für Schüler in Nordkamerun. Dieses Internat besteht bereits, kann jedoch wegen baulicher Mängel und fehlender Ausstattung zur Zeit nur 12 Schüler aufnehmen. Die Schüler kommen aus dem weiteren Umland der Stadt Touboro und können wegen der großen Entfernungen zwischen den heimatlichen Dörfern und der Schule oft nur die Grundschulen besuchen. Frau Schwegmann hob hervor, wie wichtig gerade unter diesen Bedingungen eine weitergehende Bildung sei. Auch das zweite Projekt liegt im Norden Kameruns. Es geht dabei um einen Kindergarten in Gong, der zur Zeit saniert werden soll. Hier fehlt es den kleinen Kindern vor allem an der Ausstattung dieses Gebäudes, das der Staat zur Zeit renoviert. Die Bauernfamilien, aus denen die Kinder stammen, können das Geld für diese Einrichtung selbst nicht aufbringen. Nur unter großen Mühen gelingt es ihnen, auf den Märkten der Städte ein wenig Geld aus dem Verkauf der landwirtschaftlichen Produkte zu verdienen. |
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Am Schluss der Aulaveranstaltungen forderte Florian Hinxlage (Schülergremium) seine Mitschüler dazu auf, in den Aktivitäten für die neuen Projekte und für Yurimaguas, Peru, nicht nachzulassen. Zur Eröffnung der diesjährigen Fastenaktion hatte Anh Nguyen (Schülergremium) einen Dankesbrief aus Yurimaguas vorgelesen, der deutlich machte, wie dringend dort weiterhin Hilfe notwendig ist. |
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