
Über die Schwächen des Schulsystems zu klagen fällt leicht, insbesondere auf dem
Hintergrund internationaler Schulvergleiche wie der PISA-Studie. An Konzepten zur
Verbesserung des Unterrichts mangelt es ebenfalls nicht. Was aber wird an Schulen
wirklich verändert, wo setzen innovative Konzepte in unseren Schulen an? Mit dem
bundesweiten SINUS-Programm, dem größten unterrichtsbezogenen
Entwicklungsprogramm, das es jemals gab, werden neue Wege beschritten.
Wie im letzten Schuljahr besteht das Set 10 aus den nachstehenden Schulen.
In der Set-Leitung hat sich jedoch eine Änderung ergeben. Die Betreuung wird in
diesem SINUS-Jahr von Frau Ursula Hollen wahrgenommen.
Set 10 (Mathematik) -
Zeitschiene A -
Koordinator: Frau Ursula Hollen
- Gymnasium Wildeshausen
- Gymnasium Antonianum Vechta
- Gymnasium Lohne
- Gymnasium Diepholz
Ansatzpunkte für
Unterrichtsentwicklung - SINUS-Module
Weiterentwicklung von Unterricht heißt nicht, „auf einmal alles“ zu ändern.
Deshalb wurden Bausteine, so genannte Module entwickelt, die - wie ein
Scheinwerfer - jeweils einen zentralen Bereich des mathematischen und
naturwissenschaftlichen Unterrichts beleuchten.
Jede Schule entscheidet sich im Laufe des ersten Jahres für ein
Schwerpunktmodul.
Die Setkoordinatoren bieten Einblicke in ausgewählte Module. Nach fast 7
Jahren SINUS-Erfahrung haben sich folgende Module als zentral herausgestellt:
Mathematik
Modul 1: Weiterentwicklung der Aufgabenkultur
Modul 4: Sicherung von Basiswissen - verständnisvolles Lernen auf
unterschiedlichen Niveaus
Modul 9: Verantwortung für das eigene Lernen stärken
Workshops
Workshops auf Setebene
Ein wichtiges Merkmal der SINUS-Idee ist die professionelle
Kooperation der Lehrkräfte. Angeregt wird diese durch Workshops, welche von
erfahrenen SINUS-Setkoordinatoren moderiert werden. Die Kolleginnen und Kollegen
aus 3 bis 5 Schulen einer Region (Schulset) treffen sich regelmäßig und erhalten
Anregungen von den Setkoordinatoren. In den Workshops werden Materialien
und/oder Unterrichtsideen von den Teilnehmern selbst entwickelt, ausgetauscht
oder angepasst. Themen, Inhalte und Materialien sind an den Bedürfnissen der
Lehrkräfte und der unmittelbaren Anwendbarkeit im alltäglichen Fachunterricht
ausgerichtet.
Schulinterne Arbeitstreffen
Es sollten zwischen den Setworkshops schulinterne Treffen
stattfinden bei denen die gewonnenen Erkenntnisse für die schulische Praxis
aufbereitetet werden. Auch sollen die in der Schule erarbeiteten oder innovativ
genutzten Materialien für die Präsentation beim kommenden Settreffen vorbereitet
werden.
Setübergreifende Landestagungen
Zwei Mal im Jahr finden setübergreifende Landestagungen
statt. Dort werden zum einen Materialien, Erfahrungen und Ideen mit anderen
Lehrkräften ausgetauscht. Zum anderen geben externe Referenten aus ganz
Deutschland im Rahmen von Vorträgen und Workshops neue Impulse für die
Weiterentwicklung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts.
Geplante Veranstaltungen
Die Veranstaltungen im ersten Jahr dienen primär dazu, Impulse in die
schulische Fachschaftsarbeit zu bringen und gemeinsam an zentralen Feldern des
mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts zu arbeiten. Im zweiten
SINUS-Jahr werden die Workshops an den im Set gewählten Schwerpunkten (Modulen)
ausgerichtet
1. Jahr
1 ganztägige Auftaktveranstaltung
1 ganztägige Landestagung mit externen Referenten
5 setbezogene Impulstagungen (Workshops) zu einzelnen Modulen mit dem
zuständigen Setkoordinator
5 schulinterne Arbeitstreffen
2. Jahr
1 ganztägige Landestagung mit externen Referenten
3 setbezogene Arbeitstagungen (Workshops) mit dem zuständigen Setkoordinator
5 schulinterne Arbeitstreffen zu einem selbst gewählten SINUS-Modul
1 zweitägige Abschlussveranstaltung (Präsentation der Ergebnisse)
Termine
Die Workshops finden i.d.R. am "SINUS-Tag" (voraussichtlich Donnerstag)
zwischen 14.00 und 17.00 Uhr statt. Die genauen Termine werden rechtzeitg
bekannt gegeben bzw. im Set abgesprochen.
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